SAHIB
(Salaa El Dine x NK Soraya von Ibn Nejdy)

DATEN

Geboren: 26. 02. 2001
Farbe: Schimmel
Züchter: Dr. Nagel, Gestüt Katharinenhof
Besitzer: Marcus & Mildred Pabst,
27243 Beckeln/Deutschland
Kontakt: Telefon 0174 5854509 , Fax 04244-965664,
E-Mail, Website

 

SAHIB

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FAKTEN


Das erste, was dem Betrachter an Sahib (Salaa El Dine x NK Soraya) auffällt, ist sein außerordentlicher Typ. Jeder Zoll dieses ausdrucksstarken Hengstes ist sprühendes arabisches Feuer. Seine Markenzeichen sind seine riesigen, schwarzen Augen, sein feines, exotisches, tief dunkel pigmentiertes Gesicht, ein gut ausbalancierter Körper und ein Auftreten, wie es sich für einen Herrscher geziemt. Beeindruckend auch seine taktreinen Bewegungen mit enormem Schub aus der Hinterhand.
Auf Schauen sah man Sahib nicht oft, doch im Jahr 2005 tauchte er auf einigen auf und war durch sein charmantes Auftreten und seine unnachahmliche Präsenz wahrlich nicht zu übersehen. Das Publikum liebte ihn und auch die Richter wollten ihn nicht ohne Titel nach Hause gehen lassen: Auf der Arabica wurde er Reserve-Senioren-Champion, auf der Norddeutschen Araberschau in Ströhen sicherte er sich den Senioren-Titel und auch das Egyptian Event Europe in Baden-Baden verließ er als unangefochtener Senioren-Champion. Nur zwei Monate später bekam Sahib dann in Aachen auf der Hengstschau die Silberschleife um den Hals gelegt. Dass Sahib schön und korrekt ist, hatte er damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, doch wie sieht es mit seinen Reiteigenschaften aus? Für ihn kein Problem - im Jahr 2007 bestand er in Velgen mit 7,33 Punkten den Rittigkeitstest.
Sahibs erstes Fohlen wurde 2006 geboren und war gleich ein Treffer: Mit der "schwarzen Perle" Mystique P (a.d. Mimrah v. Salaa El Dine), einem wunderschönes Stutfohlen, zeigte Sahib, was man von ihm als Deckhengst erwarten kann. Und das war erst der Anfang. Inzwischen sind mit eigenen und ausgewählten Fremdstuten einige hervorragende Fohlen geboren worden, die alle den exotischen Look des Vaters, aber auch sein energisches, kraftvolles Gangvermögen zeigen. Sahib empfiehlt sich damit als Vererber in der Tradition seines großen Vaters! Sicher wird man seine Nachzucht in den nächsten Jahren im internationalen Schauring wiedersehen.


PEDIGREE

Sahibs Vater Salaa El Dine (Ansata Halim Shah x Hanan v. Alaa El Din) bedarf keiner Vorstellung. Er ist weltweit als einer der führenden Halim Shah-Söhne in die Geschichte der Ägypterzucht eingegangen. Daher sollte man sich Sahibs Mutter NK Soraya einmal genauer ansehen: Diese Ibn Nejdy-Tochter war und ist sicher eine der schönsten Stuten der Katharinenhofzucht. Es war ein großer Glücksfall, dass sie mit Sahib tragend war, als Mildred und Marcus Pabst sie im Jahr 2000 für ihre Zucht erwarben. Sorayas Mutter Shahwana (El Moniet x Sabah) ist mütterlicherseits eine Schwester der bekannten Hengste Sameer und Sherif Pasha, dem ersten rein ägyptischen Welt-Champion von Paris. In der Mutterlinie geht sie über Mahiba auf die Stute Moniet El Nefous zurück. Edelstes Blut, das sich in ihrem filigranen Äußeren deutlich zeigt. Das Ziel der Pabst-Zucht ist es, diesen hochedlen Typ in dritter Generation über Sahibs Fohlen zu konsolidieren. Besonders spannend war daher die erstmalig versuchte Halbgeschwisteranpaarung zweier Soraya-Kinder: Sahib und seine Schwester Sahara (Ansata Najdi x NK Soraya). Das Ergebnis ist das aufregend schöne Stutfohlen Sarah P.

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PERSÖNLICHKEIT

Für Sahibs Besitzer sind Schauerfolge nicht alles. Natürlich wird sich jeder mit Freude an sein stolzes Auftreten erinnern, an sein männliches Gehabe und das sprühende Temperament, das er jedesmal zur Schau stellte, wenn er den Ring betrat. Da zeigte er sich von seiner männlichen Seite, siegessicher und selbstbewusst. Kein anderer Hengst durfte es wagen, seinen Weg zu kreuzen! So soll es sein auf einer Schau. Zuhause aber ist es seinen Besitzern wichtiger, dass sich Sahib bei den abendlichen Geländeritten als mitdenkendes Reitpferd erweist, als ein Kumpel, auf den man sich zu jeder Zeit verlassen kann. Und das kann man - Sahib ist am sprichwörtlichen "seidenen Faden" zu führen und folgt seinem Besitzer sogar ins Meer.

 

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