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Der neue Star auf dem Gestüt:
Nader Al Jamal
(Ansata Sinan x Savannah CC)
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as Gestüt „Ariela Arabians“ liegt zentral in der Mitte Israels und gehört dem Ehepaar Eitan und Ariela Wertheimer. Liebhaber arabischer Pferde denken beim Namen Ariela an Pferde mit exquisitem Typ, ausdrucksstarken Gesichtern und hervorragenden Bewegungen – und das sollten sie auch, denn das Zuchtziel des Gestüts sind arabische Pferde klassischer ägyptischer Prägung und herausragender Schönheit.
Die meisten Menschen gehen automatisch davon aus, dass Ariela ein Gestüt mit einem großen Pferdebestand sei. Das Gegenteil ist der Fall: Normalerweise beheimatet es höchsten 20 bis 25 Pferde, inklusive der Fohlen, von denen jedes Jahr etwa acht geboren werden.

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Dafina AA
(Al Bilal x Dumka von Laheeb)
ist das einzige nicht rein ägyptisch gezogene Pferd auf dem Gestüt
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Der Grundpfeiler der Zucht war mit Sicherheit der international bekannte Hengst Imperial Imdal (Ansata Imperial x Dalia), der dem Gestüt für drei Jahre zur Verfügung stand. Die Nachkommen, die er hinterließ, feierten bilderbuchartige Erfolge; zu ihnen gehören (um nur einige zu nennen) Loubna, die Welt-Championesse des Jahres 2004, die bekannten Halbbrüder Al Maraam und Al Lahab und der internationale Multi-Champion Mosalli.

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The Vision HG
(Thee Desperado x Belle Staar von The Minstril),
die "Königin" von Ariela Arabians
Zwei außergewöhnliche Stuten aus den USA legten die Basis für Arielas Zuchtstutenherde: die 1977 geborene Schimmelstute AK Latifa (Ibn Moniet El Nefous x Siralima von Ansata Ibn Halima), die von der Bentwood-Farm gezüchtet wurde und 1992 nach Israel kam und die 1994 geborene Rappstute The Vision HG (Thee Desperado x Belle Staar von The Minstril), gezogen von Marylinn Geurin und als Jährling importiert. Beide Stuten erwiesen sich als wahre „Schatzkammern“ und passten hervorragend zu Imperial Imdal und seinen Söhnen.

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Latifah AA
(Al Maraam x Imperial Kalatifa von Imperial Al Kamar),
Israelische National-Championesse 2007
AK Latifa war eine Dahmah Shahwaniah und ging in der Mutterlinie über die bekannte Babson-Stute Bint Bint Sabah auf die Stammstute El Dahma zurück. Sie wurde zusammen mit ihrer Tochter Imperial Kalatifa (von Imperial Al Kamar) als ältere Stute importiert und brachte für das Gestüt noch vier Fohlen – jedes von ihnen wurde Israelischer National-Champion. Imperial Kalatifa ist die Mutter der Vollschwestern Loubna und Luiba (beide von Imperial Imdal) und der diesjährigen Israelischen National-Championesse Latifah AA (von Al Maraam). Luiba und Latifah wurden in die Mutterstutenherde von Ariela aufgenommen und führen die Linie ihrer Mutter fort.

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"Fliegen ohne Flügel": Latifah AA
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AK Latifas „großer Wurf“ war ohne Zweifel ihr Sohn Laheeb. Durch ihn gründete sie eine weltweite Dynastie und erlangte eine Bedeutung, die nur wenigen Stuten vorbehalten bleibt. Laheeb ist mit Sicherheit Imperial Imdals einflussreichster Sohn, der in Israel, Deutschland, in den USA und in Polen seine Spuren hinterließ. Er gilt als einer der führenden Repräsentanten der Hengstlinie des Saklawi I und führt auf beiden Seiten seines Pedigrees die Nazeer-Söhne Ansata Ibn Halima und Morafic. Einige leiten Laheebs Vererberkraft von seinem mütterlichen Großvater Ibn Moniet El Nefous (Morafic x Moniet El Nefous) ab, den bedeutendsten Vererber der Bentwood-Farm; andere sehen das rare Blut des Hengstes Sirecho (Nasr x Exochorda) als entscheidend an. Sirecho (geboren 19939) stand im Amerika der fünfziger und sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts als Zuchthengst in hohem Ansehen.

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Laheeb
(Imperial Imdal x AK Latifa)
Laheeb, dreimaliger National-Champion von Israel, machte Geschichte, als er bereits als Zweijähriger – ungeprüft und ohne Nachkommen – als Hauptbeschäler der polnischen Nationalgestüte Michalow und Janow Podlaski ausgesucht wurde. 1999 und 2000 deckte er dort, wie man hörte, mit großem persönlichem Einsatz – und vor allem mit großem Erfolg. Zu seinen bekannten polnischen Nachkommen gehören die Welt-Championesse Galilea, die All Nations-Cup-Championesse Emira und Poganin, der Polnische National-Champion von 2007. Aufgrund der guten Nachkommen baten die Autoritäten in Polen Laheebs Besitzer, ihn im nächsten Jahr noch einmal benutzen zu dürfen. Darum wird er den polnischen Stuten im Jahr 2008 wieder zur Verfügung stehen. Laheebs erfolgreichster Nachkomme ist und bleibt aber der rein ägyptisch gezogene Al Lahab, der das Welt-Championat, den Nations-Cup und den Dubai Worl-Cup für sich entscheiden konnte.

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The Vison HG
The Vision HG ist eine doppelte Enkeltochter des populären Hengstes The Minstril und eine doppelte Urenkelin des ägyptischen Urgesteins The Egyptian Prince, der als Vater bedeutender Zuchtstuten in die Annalen der Araberzucht einging. Sie ist Trägerin der begehrten und seltenen Rappfarbe und besitzt einen extrem edlen Kopf mit ungewöhnlich großen und ausdrucksvollen Augen. Sie geht über die Stute Radia (Ghadia) auf die Blunt’sche Ghazala zurück.

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Schwarz wie die Nacht: The Vision HG
The Vision stand selbst als Schausiegerin im Rampenlicht, gewann ihre wahre Bedeutung aber als Zuchtstute und ist insbesondere bekannt für ihre Söhne Al Maraam (von Imperial Imdal), Al Lahab (von Laheeb) und Al Hakim (von Muhajjal).

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Al Maraam
(Imperial Imdal x The Vision HG)
steht zur Zeit in den USA
Der internationale Champion Al Maraam hält derzeit die Position als unangefochtener Championvererber in Israel. Die Israelische National-Championesse Latifah AA sei nur als eine seiner vielen Champion-Nachkommen erwähnt. Al Maraam ist ein gutes Beispiel für Arielas Zuchtkonzept, das Blut von Thee Desperado und The Minstril mit dem von Imperial Imdal zusammenzubringen. Al Maraam ist ein schicker Brauner mit leuchtender Jacke und kleinen, eleganten Abzeichen, der seiner Mutter sehr ähnlich sieht. Sein extremer Typ, das kurze, markante Gesicht, der hoch getragene, kerzengerade Schweif, sein Charisma und seine Präsenz gibt er ebenso an seine Kinder weiter wie seinen ruhigen, ausgeglichenen Charakter. Er und seine Söhne sind problemlos zu handhaben.
Al Maraam war für die Decksaison 2006/2007 an Michalow verpachtet und verließ Polen vor wenigen Monaten in Richtung Kalifornien, wo er nächstes Jahr zur Zucht aufgestellt sein wird.

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Al Hadiyah AA
(Laheeb x The Vision HG)
ist einer der Hoffnungsträger für die Zukunft
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Al Lahab (von Laheeb), ein weiter Sohn von The Vision, ist einer der weltweit erfolgreichsten Show-Hengste mit Siegen auf drei Kontinenten. Er steht im Besitz der Familie Friedmann in Deutschland und hat sich mittlerweile einen Namen als Vererber gemacht. Ein dritter Sohn von The Vision steht ebenfalls in Deutschland – es ist der lackschwarze Al Hakim, im Besitz von „Black Smoke Arabians“.

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Al Hadiyah AA steht ab 2008 auf dem Gestüt "La Movida" in Österreich
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Aufgrund dieser Söhne hält man The Vision auf Ariela-Arabians für die einflussreichste Zuchtstute in Europa und dem Mittleren Osten. Ihre zwei jüngsten Söhne sollen diese Vormachtstellung noch weiter ausbauen – es sind Al Lahabs Vollbrüder Al Hadiyah AA und Al Raheb AA. Beide haben bereits Schaulorbeeren errungen und sehen einer erfolgreichen Zukunft entgegen. Al Hadiyah wurde in Israel bislang viermal vorgestellt und gewann jedes Mal das Championat, inklusive des Nationalen Junioren-Championats 2006. Dieser junge Hengst gilt als Laheebs „offizieller“ Nachfolger und ist der Sohn, der seinem Vater am ähnlichsten sieht. In diesem Jahr deckte er seine ersten Stuten und wird dem Gestüt Ariela als zukünftiger Beschäler erhalten bleiben. Allerdings wird sich auch er seine Sporen im Ausland verdienen, denn im nächsten Jahr steht er als Pachthengst auf dem Gestüt „La Movida“ in Österreich.

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Al Baraqai AA
(Baahir x The Vision HG)
Neben ihren Söhnen hat The Vision drei klassisch schöne Töchter gebracht: Al Baraqai AA (von Baahir), Al Amal AA (von Halim Shah I) und Al Halah AA (von Laheeb). Alle drei sind Mitglieder der Zuchtstutenherde von Ariela und knüpfen nahtlos an die Erfolge ihrer Mutter an. Al Baraqais erstes Fohlen war Baraqaa AA (von Laheeb), die Nationale Israelische Junioren-Championesse von 2005.

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Al Halah AA
(Laheeb x The Vision HG)
Innerhalb der letzen Jahre wurden zwei besonders interessante Jungstuten erworben – beide, um mit Laheeb angepaart zu werden und „neues Blut“ in das Zuchtprogramm zu bringen. Beide siegten bereits auf Schauen und passen in Typ und Qualität hervorragend zu den Ariela-Stuten.

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Insha Sha Latifa
(Ansata Selman x Naffada),
ein Deutschland-Import
Die vierjährige Insha Sha Latifa (Ansata Selman x Naffada von Imperial Imdal) wurde im Gestüt „InSha’Allah Arabians“ in Deutschland gezogen, wobei aber ihre Mutter aus dem Ariela-Gestüt stammt und als Jungstute verkauft wurde. Insha ist eine rein im Stamm gezogene Dahmanh Shahwaniah, die über Farida auf El Dahma zurückgeht. In ihrem Pedigree vereinen sich die führenden Pferde der Zuchtprogramme von Ansata und Imperial. Durch ihre Mutter führt sie das wertvolle Blut der Deenaa – ein Bonus, wenn man extremen Typ und Trockenheit wünscht.

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Insha Sha Latifa
Ihre Tochter Nawal AA (von Al Maraam), die in diesem Jahr zur Welt kam, war Inshas erstes Fohlen. Nawal erreichte den dritten Platz ihrer Klasse sowohl beim Egyptian Event als auch bei der Nationalschau. Sie und der Junghengst Leran AA (Laheeb x Lafifah AA) wurden vor kurzem als Gründerpferde für ein rein ägyptisches Zuchtprogramms nach Litauen verkauft.

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Nawal AA
(Al Maraam x Insha Sha Latifa)
wird in Litauen eine Zucht aufbauen helfen
Der zweite Import ist die 2005 geborene Ansata Sinan-Enkelin Saniyyah RCA, eine Tochter des deutschen Hengstes Mishaal HP aus der My Shootig Star (von Thee Desperado), gezogen vom Gestüt „Rock Greek Arabians“ in den USA. Genau wie Insha Sha Latifa ist sie eine rein im Stamm gezogene Dahmah Shahwaniah, geht aber auf Bint Bint Sabah zurück. Ein Blick auf Sanniyahs Pedigree verrät, dass sie nicht nur die gleiche Mutterlinie wie AK Latifa hat, sondern ebenfalls die bedeutenden Vererber Ibn Moniet El Nefous und Sirecho führt. Sie gehört bereits zu den absoluten Favoritinnen auf dem Gestüt und bringt alle Voraussetzungen mit einmal eine erfolgreiche Mutterstute zu werden.

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Sanniyah
(Mishaal HP x My Shooting Star)
Das Gestüt Ariela hat seine Hengste immer in die Welt hinaus geschickt – egal ob nach Deutschland, nach Amerika oder Polen. Andersherum ist man beständig auf der Suche nach Hengsten, die zu den eigenen Stuten passen und das Zuchtprogramm weiter nach vorne bringen können. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder bekannte und weniger bekannte Hengste angepachtet. Alle kamen zwangsläufig aus Europa oder den USA, denn durch die politischen Umstände ist Israel nach wie vor relativ isoliert in unserer Region.
Nach langer Suche kam im September 2005 der Hengst Al Ayad (Moheeb x Al Mamunah von Maysoun), im Besitz von Monika Wenzel, nach Israel. Sein klassischer „alter“ Typ und seine seltene Blutlinie – mit Moheba II (Ghazal x Malacha) im Pedigree – gaben den Ausschlag für seine Anpachtung. Dazu kamen der mütterliche Großvater Maysoun, der einer der erfolgreichsten Ansata Halim Shah-Söhne in Deutschland ist. Und schließlich gehört Al Ayad dem Stamm Hadban Enzahi an, derselbe Stamm, der Hengste wie Nazeer und Aswan hervorgebracht hat.
Al Ayad kam nach Israel, bevor er ein einziges Fohlen gezeugt hatte. Die Entscheidung fiel, weil man an das genetische Potenzial des Hengstes glaubte, weil man jahrelange Erfahrung hatte und wusste, worauf man sich einließ und nicht zuletzt, weil man sich wie jeder gute Züchter auf seinen Instinkt verließ.
Die Väter des diesjährigen Fohlenjahrgangs sind – neben Al Ayad – die bekannten und bewähren Hengste Ansata Selman, Al Maraam, Al Bilal und True Colours. Und wie in jedem Jahr, wurde jedes Fohlen mit großer Spannung herbeigesehnt. Doch dieses Jahr waren die Erwartungen besonders hoch, denn Al Ayads erste Fohlen kamen zur Welt. Als das Erste ins Stroh purzelte, wich die Spannung grenzenloser Freude und als die weiteren geboren wurden, machte sich Begeisterung breit: Al Ayad hatte seine Nachkommen „gestempelt“ – sie besaßen seine breite Stirn, die großen Augen, die kleinen Ohren, das korrekte Gebäude und vor allem die weiträumigen Bewegungen und dazu seine wunderbare Schweifhaltung. Alle sind Schimmel mit guter Pigmentierung. Die Rechnung war aufgegangen!

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Al Amal AA
(Halim Shah I x The Vision HG) ist die Mutter von...
Ein typisches Al Ayad-Fohlen ist die exquisite Ayat AA, die aus der Vison-Tochter Al Amal stammt, einer Tochter des Babolnaer Beschälers Halim Shah I (Ansata Halim Shah x 214 Ibn Galal I von Ibn Galal I), hoch geschätzter Vater hervorragender Töchter, der in der Mutterlinie auf die Tuhotmos-Tochter Tamria zurückgeht. Ayat hat ein ungewöhnlich edles Gesicht mit traumhaft großen Augen, eine hervorragend gelagerte, schräge Schulter, eine straffe Oberlinie, fliegende Gänge und einen Schweif, den sie bei jeder Gelegenheit keck nach oben wirft. Sie gewann den Titel der Reserve-Junioren-Championesse des diesjährigen Egyptian Events in Israel.

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... Ayat AA (von Al Ayad)
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Eine weitere Al Ayad-Tochter ähnlichen Typs und Qualität ist Haniyah AA, die Erstgeborene der Stute Al Halah AA (Laheeb x The Vision HG), der Vollschwester zu Al Lahab und Al Hadiyah. Sie und Ayat verfügen beide über wunderbar große und schön angesetzte Augen, die – von vorne gesehen – deutlich aus den gut vorgelagerten Augenhöhlen hervortreten.

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Haniyah AA
(Al Ayad x Al Halah AA)
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Als Gruppe haben die Al Ayad-Fohlen alle Erwartungen übertroffen und die meisten Ariela-Zuchtstuten wurden noch einmal von ihm gedeckt, bevor er im letzten August wieder nach Deutschland zurückkehrte. Eine seiner Partnerinnen war die 23-jährige Maar Bilahh (El Halimaar x Bint Nabilahh), eine der wenigen noch lebenden Enkelinnen von Ansata Ibn Halima und Morafic. Maar Bilahh hat in ihrer Jugend zahlreiche Championate gewonnen und ist die Mutter des bekannten Beschälers Imperial Mahzeer in Qatar.
Das neueste Mitglied in Arielas Hengststall kommt nicht aus Europa, sondern aus Amerika und wird bis 2008 in Israel stehen. Es ist der exotische, dreijährige Schimmel Nader Al Jamal, gezogen von Gail Milloux und nun im Besitz von Captsone Arabians und der Tourbillon Farm.

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Nader Al Jamal
(Ansata Sinan x Savannah CC)
ist der neueste Import aus Amerika
Nader besitzt ein extrem seltenes und „durchgezüchtetes“ Pedigree – sein Vater ist der unglaublich typvolle Multi-Champion Ansata Sinan und seine Mutter die Schausiegerin Savannah CC (von Thee Desperado), eine Tochter der bekannten Bint Magidaa-Tochter Miss Maggie Mae. Viele, die ihn kennen, sind der Ansicht, dass Nader der Sinan-Sohn ist, der seinem Vater am ähnlichsten sieht.
Seit fast zwanzig Jahren verfolgte man auf dem Ariela-Gestüt die Erfolge von Ansata und hält Sinan für einen der besten Hengste dieses Zuchtprogramms. Seit langem sah man sich nach einem passenden Sinan-Sohn um – einer, der sowohl vom Phänotyp als auch vom Genotyp zu den Ariela-Stuten passen würde. Nun hat man ihn gefunden.

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Nader Al Jamal weiß sich zu bewegen
Nader folgte seiner Familientradition und hat sich bereits als Schaupferd einen Namen gemacht: Zweimal war er Reserve-Futurity Champion beim Egyptian Event in den USA (2005 und 2006). Dieses Jahr gewann übrigens sein jüngerer Vollbruder das Futurity-Championat in Kentucky.
Sein Schaudebüt in Israel im letzten September verlief zur vollsten Zufriedenheit: er gewann das Junioren-Championat des Egyptian Events! Manfred Neubacher, einer der drei Richter, kommentierte ihn wie folgt: „Nader El Jamal war mein Favorit und für mich das beste Pferd der Schau. Obwohl erst dreijährig, ist er doch fast perfekt und machte mit seiner Harmonie großen Eindruck auf mich.“ Naders zweite Schau war die Israelische National-Schau, wo er ebenfalls das Junioren-Championat mit nach Hause brachte. Beide Siege errang er durch einstimmiges Richterurteil.
Züchterin Gail Mailloux erinnert sich noch genau daran, als Nader Al Jamal zur Welt kam. „Ich sah ihn wenige Minuten nach der Geburt. Seine Mutter stand beschützend über ihm, beide waren erhitzt durch die Anstrengung der Geburt und dampften im Morgenlicht. Schon bevor ich in der Box war, wusste ich, dass er etwas Besonderes an sich hatte. Der Kopf extrem, die Beine lang, sah anders aus als alle Fohlen, die ich je gesehen hatte. Nader besaß schon damals eine unglaubliche Präsenz. Ich wusste, dass er nicht uns, sondern der Welt gehörte!“
Im Alter von wenigen Tagen wurde Nader von dem bekannten Fotografen Jerry Sparagowski zusammen mit seiner Mutter auf der Weide fotografiert. Dieses Bild erschien auf dem Titel des amerikanischen Magazins „Arabian Horse World“ und machte ihn mit einem Schlag bekannt.

Photo: Jerry Sparagowski
Nader Al Jamal mit seiner Mutter Savannah CC
(Thee Desperado x Miss Maggie Mae)
Joe Polo, der dafür verantwortlich war, dass Ansata Sinan einige der besten Stuten zugeführt bekam, ist von der Kombination von Sinan und Savannah CC überzeugt: „Nader Al Jamal darf sicher als einer der besten rein ägyptischen Ansata Sinan-Söhne bezeichnet werden. Naders Pedigree ist auf Schönheit ausgerichtet und er selbst wird diese Schönheit vererben, denn sein Vater und seine Mutter sind extreme Typpferde. Außerdem ist seine Mutterlinie für einige der einflussreichsten Ägypter verantwortlich, die man kennt.“
Naders Urgroßmutter ist eine der bedeutendsten ägyptischen Zuchtstuten ihrer Zeit – Bint Magidaa (Khofo x Magidaa), die Muter solch großer Hengste wie Ruminaja Ali, Ruminaja Bahjat und Alidaar (alle von Shaikh Al Badi), von denen jeder der Zucht seinen Stempel aufgedrückt hat. Bint Magidaas Mutter ist die legendäre Magidaa, die dem überaus raren Abbayan-Stamm entspringt und als eine der wichtigsten Alaa El Din-Töchter gilt. Magidaa hinterließ bedeutende Nachkommen und ihr Blut findet sich in Zuchtprogrammen auf allen Kontinenten. In Europa fand der Abbayan-Stamm durch die Stute Hanan große Anerkennung, deren wichtigste Söhne sicherlich Jamil und Salaa El Dine waren.

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Nader Al Jamal blickt mit Zuversicht in die Zukunft
Nader kam in Israel rechtzeitig zur diesjährigen Decksaison an und sein extremer Typ, die hervorragende, sanft geschwungene und keinesfalls brettgerade Oberlinie, der fein geschnittene, sehr gut angesetzte und getragene Hals und nicht zuletzt seine charmante Ausstrahlung machten ihn zu einem „Renner“ bei den israelischen Züchtern. Nachdem er 35 Stuten gedeckt hatte, beschloss man allerdings keine Fremdstuten mehr zuzulassen und viele, die zu spät kamen, buchten ihre Stuten bereits für das nächste Jahr. Natürlich werden auch die meisten Ariela-Stuten im nächsten Jahr noch einmal von ihm gedeckt werden. So viel ist sicher: Nader El Jamal wird es in Israel nicht langweilig werden...
Naders allererstes Fohlen wurde Ende Oktober im Norden Israels geboren: ein wunderschönes Stutfohlen mit dem Gesicht des Vaters, seinen kleinen Ohren und den großen, schwarzen Augen. Ihre Mutter ist die Imdal-Tochter Kamilla (x Imperial Kittana).

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Nader Al Jamal genießt sein Leben in Israel
Nun, wo der Sommer vorbei ist und der Winter vor der Tür steht, zählen wieder alle die Tage, bis die ersten Fohlen geboren werden – dieses Mal sind es vor allem Naders Fohlen, die voller Ungeduld herbeigesehnt werden. Werden sich die Hoffnungen erfüllen? Auf dem Gestüt ist man guter Dinge, dass dieser junge Hengst das Zuchtprogramm positiv beeinflussen und in die Zukunft führen wird. Auf die Vergangenheit ist man bei Ariela Arabians zwar stolz, doch das Beste – da ist man sich sicher – kommt erst noch!

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Im Titel und hier:
Al Hadiyah AA
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